Trockenbau

OSB Platten – oder auch Grobspanplatten – werden aus langen, schlanken Holzspänen (strands) hergestellt und sind beispielsweise zum Dämmen und für den Holzbau geeignet.

Typen der OSB Platten

Es wird zwischen mehreren Typen unterschieden:

OSB/1: Für den Innenausbau im Trockenbereich
OSB/2: Für tragende Zwecke im Trockenbereich
OSB/3 und OSB/4: Für tragende Zwecke in Feuchträumen

OSB Platten, werden entweder mit Dachbalken verschraubt oder am Boden an der Nut verleimt. Davor sollten die Platten jedoch mindestens 48 Stunden bei über 15° Celsius und maximal 75 % Luftfeuchtigkeit gelagert werden. Beim Verlegen auf Balken müssen Löcher vorgebohrt werden. Falls die Spanplatten verleimt werden, wird der Kleber auf die Feder aufgetragen und Feder mit Nut verbunden. Die OSB Platte wird dann mit einem Hammer und Hartholzklotz in die Vorangegangene OSB Platte eingeschlagen, bis der Holzleim austritt. Dieser muss sofort abgewischt werden. Der Vorteil von OSB Platten gegenüber anderen Holzplatten ist, dass die Aufbauhöhe geringer ist, weil bei Fußböden eine geringere Dicke verwendet werden kann. Anschließend kann ein Massivholz Parkett oder Laminat verlegt werden.“

Die Vielfalt der OSB Platte

Die OSB-Verlegeplatte oder Grobspanplatten werden aus langen, schlanken Holzspänen (strands) hergestellt. Diese werden zunächst verleimt und anschließend unter Hitze zu einer Platte gepresst. Die Herstellung durch grobe Späne verstärkt die Biegefestigkeit in der Längsrichtung. Diese ist höher als die von normalen Spanplatten.

OSB Platten

Besonders gerne werden OSB Platten im Holzbau, Hausbau oder zum Dämmen verwendet. Eine weitere Möglichkeit für den Einsatz ist das Verlegen als Fußboden. Durch die hohe Stabilität reicht eine geringe Dicke aus. Die Aufbauhöhe ist niedriger und macht es möglich, anschließend Laminat oder Parkett zu verlegen. Das Verlegen von OSB Platten über einer Fußbodenheizung ist abzuraten, da sich das Holz durch die Wärme stark verziehen kann.